Eine Methode zur Behandlung der Kauflächen der Backenzähne (Versiegelung der Fissuren), die der Entstehung von Karies vorbeugt.
Die Versiegelung der Zähne bzw. ihrer Fissuren ist eine wirksame Methode, um der Entstehung von Karies vorzubeugen. Die Kauflächen der Backenzähne haben eine stark zerklüftete Oberfläche, auf der sich Speisereste ablagern können, was das Kariesrisiko erhöht.
Die Versiegelung ist in keiner Weise schmerzhaft. Zuerst wird der Zahn mit einer speziellen Paste gereinigt, alle Verunreinigungen und Beläge werden entfernt, anschließend wird ein Material aufgetragen, das von selbst oder unter einem speziellen Licht aushärtet, zum Schluss wird der Zahn lokal fluoridiert. Nach der Behandlung ist der Zahn glatt und ohne Rillen, Speisereste lagern sich nicht mehr an und es bildet sich kein Zahnbelag.
Die Versiegelung wird vor allem Kindern empfohlen, und zwar an den bleibenden Backenzähnen bald nach ihrem Durchbruch. Sie ist aber auch bei Erwachsenen möglich. Die aufgetragene Versiegelung hält etwa 3–5 Jahre, in dieser Zeit wird sie nämlich von der Zahnoberfläche abgerieben.
